Luxemburg (Helvilux) – Netty Klein-Hoffmann hat mit Wirkung vom 1. Februar 2026 offiziell das Amt der Präsidentin von Hëllef um Terrain (HUT) übernommen und leitet damit ein neues Kapitel des Wachstums, des Vertrauens und der Stabilität im luxemburgischen Sozialbereich ein. Sie tritt die Nachfolge von Claudia Monti an, die kürzlich nach engagierter Tätigkeit zurückgetreten ist und einen reibungslosen internen Übergang sicherstellte, der die Kontinuität für die neu konstituierten Ausschüsse der Organisation stärkt.
An der Seite von Klein-Hoffmann in der neu organisierten Geschäftsführung stehen Vafa Moyaed als Vizepräsidentin, Sophie Le Maner als Schatzmeisterin und Marisa Roberto, die weiterhin als Sekretärin tätig ist. Gemeinsam bilden sie ein Führungsteam, das sich verpflichtet hat, HUT mit Professionalität, Mitgefühl und einer gemeinsamen Vision zu leiten.
HUT, gegründet aus den Überresten von Luxemburgs Caritas nach dem bedauerlichen Betrugsskandal von 63 Millionen Euro im Jahr 2024, hat sich schnell als lebenswichtige Unterstützung für die Bedürftigsten des Landes etabliert. Die Organisation bietet direkte Hilfe für Obdachlose, Geflüchtete und Migrant:innen, Kinder, Jugendliche, Familien und andere gefährdete Personen.
Mit ihrem umfangreichen Hintergrund im Pflege- und Sozialbereich bringt Klein-Hoffmann sowohl Expertise als auch Empathie in ihre Rolle ein. Zuvor war sie als Vorstandsberaterin bei der Union des Entreprises Luxembourgeoises (UEL) tätig, arbeitete mit Labor Ketterthill zusammen und war Generalsekretärin von Copas, dem Berufsverband für Unterstützungs- und Pflegedienste in Luxemburg. Ihre einzigartige Erfahrung im sozialen Bereich ermöglicht es ihr, die Bedürfnisse sowohl der Begünstigten als auch des engagierten Personals zu verstehen.
Seit der Übernahme der meisten sozialen Dienste von Caritas im Oktober 2024 hat HUT bereits bedeutende Wirkung gezeigt: Im vergangenen Jahr wurden über 14.000 Menschen in Luxemburg unterstützt. Die Organisation beschäftigt derzeit 378 Mitarbeitende, unterstützt von rund 100 Freiwilligen, die sich mit Herzblut einbringen. Spenden von 1.500 Unterstützer:innen in Höhe von insgesamt 360.000 Euro spiegeln das wachsende öffentliche Vertrauen in die Vision und Arbeit von HUT wider.
Unter Klein-Hoffmanns Führung definiert HUT seine Identität und Werte neu und legt besonderen Wert auf Respekt, Inklusion, Wohlwollen und gegenseitige Hilfe. „Wir strukturieren unsere Organisation so, dass Mitarbeitende und Freiwillige eine gemeinsame Mission verfolgen und ein kohärentes, effektives Netzwerk sozialer Dienste entsteht“, erklärte sie.
Mit Blick auf die Zukunft hat HUT ehrgeizige Projekte geplant. Im Juli 2026 wird in Bettembourg ein neues Heim für unbegleitete Kinder eröffnet, und eine kürzlich gestartete Initiative soll vulnerable Personen bei administrativen Herausforderungen unterstützen. Zudem wird die Organisation ihre Büros in Leudelange zusammenlegen, um die Kommunikation und Zusammenarbeit des Teams zu verbessern.
Klein-Hoffmann zeigt sich optimistisch in Bezug auf die Zukunft von HUT: „Wir legen den Grundstein für eine nachhaltige, mitfühlende Organisation. Unser Team ist entschlossen, den Kurs zu halten und sicherzustellen, dass HUT weiterhin essenzielle Unterstützung für diejenigen bietet, die sie am dringendsten benötigen. Gemeinsam können wir einen stärkeren, vertrauenswürdigeren sozialen Dienst für Luxemburg aufbauen.“
Mit einer klaren Vision, einem engagierten Führungsteam und einem unerschütterlichen Einsatz für gefährdete Gemeinschaften ist HUT unter der Leitung von Netty Klein-Hoffmann bereit, zu einem Leuchtturm der Stabilität, Fürsorge und Hoffnung in Luxemburg zu werden.






